• Thea Wulff

Wie aus guten Vorsätzen Taten werden

Aktualisiert: 5. März

Endlich regelmäßig Sport treiben, gesund essen, ausreichend Schlafen…oder was auch immer Du Dir vornimmst.



Gute Vorsätze haben zum Jahreswechsel Hochkonjunktur. Aber auch sonst nehmen wir uns gern immer mal wieder vor, endlich regelmäßig Sport zu treiben, uns gesünder zu ernähren, mehr Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen… und dann? Fallen wir doch wieder sehr schnell in alte Verhaltensmuster zurück und aus den wunderbaren Plänen wird - trotz besseren Wissens - mal wieder nichts. Veränderung ist gar nicht so leicht. Aber es gibt ein paar Dinge, die Du beachten kannst, damit es Dir diesmal nicht so geht. Hier kommen die besten Tipps und Tricks, um aus guten Vorsätzen Taten werden zu lassen:

  • Nimm Dir immer nur eine kleine Sache vor. Statt ab morgen total gesund zu leben, nie wieder Zucker zu essen und jeden Tag 5 Kilometer zu joggen, formuliere für Dich ein einzelnes Ziel: Ab morgen mache ich in jeder Mittagspause einen 10-Minuten- Spaziergang.

  • Wenn Du das erste Ziel erreicht hast und es Dir so selbstverständlich wie das regelmäßige Zähneputzen gelingt, nimm Dir das nächste kleine Ziel vor.

  • Protokolliere Deine Erfolge sichtbar. Markiere zum Beispiel in Deinem Kalender mit einer Sonne oder einem Kreuzchen jeden Tag, an dem Du Dein kleines Ziel auch tatsächlich umgesetzt hast.

  • Lass Dich nicht entmutigen, wenn Du es an ein paar Tagen im Monat nicht schaffst. Blättere durch Deinen Kalender und sei stolz auf die Tage, an denen Du es geschafft hast. Und wenn Du es heute nicht geschafft hast, ist morgen ein neuer Tag, an dem Du es wieder versuchen kannst.

  • Verbinde Deine Ziele mit festen Punkten in Deinem Alltag. Du willst regelmäßig ein wenig Yoga machen? Mach dies in den ersten Wochen regelmäßig zu einem festen Zeitpunkt - zum Beispiel direkt nachdem Du nach Hause gekommen bist. Oder: Nach jeder Videokonferenz machst Du einen kleine zweiminütige Mini-Meditation. Oder: Nach jedem Toilettengang trinkst Du ein Glas Wasser… So wird leichter eine Routine daraus.

  • Mach die Hürden so klein wie möglich: Stelle Abends Dein Fahrrad bereit, wenn Du morgen damit zur Arbeit fahren willst. Koch Dir zum Arbeitsbeginn eine große Kanne Tee, wenn Du tagsüber mehr trinken willst. Bereite Dir einen leckeren Obstteller vor, wenn Du weniger Süßigkeiten essen willst. Leg Deine Joggingschuhe sichtbar in den Flur, wenn Du regelmäßig laufen willst.

  • Erhöhe Die die Hürden für „schlechte“ Angewohnheiten. Du plumpst nach Feierabend einfach aufs Sofa und verbringst den Abend vor dem Fernseher? Leg die Fernbedienung weit weg, sodass Du nicht mehr ganz automatisch danach greifen kannst. Das funktioniert auch gut mit Schokolade. ;-)

  • Verknüpfe die neue Angewohnheiten mit Routine-Tätigkeiten. Du willst zum Beispiel mehr Wasser trinken? Trink jedes Mal, wenn Du aus dem Badezimmer kommst, ein mittleres Glas Wasser. So kommst Du spielend leicht auf 2 Liter. Lass Dich von einem Post-It-Zettel daran erinnern, bis es Dir in Fleisch und Blut übergegangen ist.

  • Such Dir Gleichgesinnte. Gemeinsam macht es mehr Spaß und Ihr könnt euch gegenseitig motivieren und anspornen. Getreu dem Motto: Willst Du schnell laufen, lauf allein. Willst Du weit laufen, lauf zusammen.

Eine großartige Methode, um gute Vorsätze in die Tat umzusetzen findest Du auch bei https://woopmylife.org/de/home. Die Methode basiert auf dem Buch "Die Psychologie des Gelingens" von Gabrielle Oettingen. Dabei geht es es darum, sowohl das Ergebnis Deiner Veränderung ("Ich fühle mich fit und habe viel Energie") aber auch mögliche Hindernisse ("Ich bin zu müde und es ist zu kalt zum Joggen") zu visualisieren und sich damit auseinander zu setzen. Sehr einfache aber dafür enorm wirkungsvolle Methode.

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